Seit März 2020 beschäftige ich mich intensiv mit Märkten, Unternehmen, Bewertung und Risiko. Dabei musste ich immer wieder Informationen einordnen, eigene Annahmen prüfen, Emotionen erkennen und Entscheidungen verantworten, obwohl vieles offenblieb.
Am Anfang standen Sparrate, Disziplin und Lernen im Vordergrund. Ab einem deutlich sechsstelligen Depot gewinnt allerdings die Frage nach guten Entscheidungen an Gewicht.
Gute, tragfähige Entscheidungen können in dieser Phase wesentlich stärker zur Entwicklung eines Portfolios beitragen als zusätzliche Einzahlungen allein.
Damit rücken andere Fragen stärker in den Mittelpunkt:
- Welche Unternehmen verdienen langfristig Kapital?
- Welche Risiken sind bewusst eingegangen und welche nur übersehen?
- Wann ist Halten eine Stärke und wann wird es zur Bequemlichkeit?
- Wie verhindert man, dass Marktstimmungen, Narrative oder kurzfristige Kursbewegungen die eigene Urteilsbildung dominieren?