Hinter dem Ansatz

Die Entstehung des Denkansatzes

Seit März 2020 beschäftige ich mich als Privatanleger mit Märkten, Unternehmen und meinen eigenen Entscheidungen. Aus dieser Erfahrung, aus Lektüre und Notizen entstand VALUE · FINANCES · GROWTH. Der Ansatz wurde zunächst in der Praxis genutzt und im Winter 2025/26 zu einem Buch verdichtet.

Der persönliche Ausgangspunkt

Was mir gefehlt hat

Die finanzielle Bildung, die mir heute wichtig ist, wurde mir weder im Gymnasium noch im BWL-Studium vermittelt. Von zu Hause kam eine sparsame Lebensweise, und die war viel wert. Wie man mit Geld Entscheidungen trifft, war nirgends Thema.

Angefangen habe ich erst mit Ende dreißig. Dass es der Frühling 2020 wurde, hatte mit Corona zu tun und mit einigem Zufall. Es hätte auch später kommen können oder gar nicht.

An Informationen fehlte es nicht. Die gab es im Überfluss. Gefehlt hat eine Ordnung, in der ich sie einordnen konnte – und oft die Zeit, mir diese Ordnung selbst zu erarbeiten. Vor allem aber fehlte jemand, der mir die Fragen zeigt, statt mir nur Antworten zu geben.

Das Buch ist der Versuch, das nachzuliefern. Mit KI wird daraus etwas, das ein Buch allein nicht leisten kann: Die Fragen lassen sich an der eigenen Lage durchspielen, statt nur gelesen zu werden.

Vor dem Buch

Zuerst kam der Denkansatz.

März 2020

Ich beginne, mich intensiver mit Kapitalmärkten, Unternehmen, Bewertung und Risiko zu beschäftigen.

2020–2025

Aus Lesen, Beobachten, Notizen und eigenen Entscheidungen entsteht schrittweise ein Denkrahmen für finanzielle Fragen.

Anwendung

VALUE · FINANCES · GROWTH wird in der Praxis genutzt: um Unternehmen zu betrachten, den Einsatz von Kapital abzuwägen und Risiken sowie das eigene Verhalten mit KI zu hinterfragen.

Winter 2025/26

Aus Notizen, Lektüre und praktischer Anwendung entsteht das Buchprojekt. KI hilft beim Ordnen, Hinterfragen und Zusammenführen der Gedanken.

Seit März 2020

Mit Unsicherheit umgehen lernen.

Ich musste immer wieder Informationen einordnen, eigene Annahmen prüfen, Emotionen erkennen und Entscheidungen verantworten, obwohl vieles offenblieb.

Am Anfang standen Sparrate, Disziplin und Lernen im Vordergrund. Ab einem deutlich sechsstelligen Depot gewinnt allerdings die Frage nach guten Entscheidungen an Gewicht.

Gute, tragfähige Entscheidungen können in dieser Phase wesentlich stärker zur Entwicklung eines Portfolios beitragen als zusätzliche Einzahlungen allein.

Damit rücken andere Fragen stärker in den Mittelpunkt:

  • Welche Unternehmen verdienen langfristig Kapital?
  • Welche Risiken sind bewusst eingegangen und welche nur übersehen?
  • Wann ist Halten eine Stärke und wann wird es zur Bequemlichkeit?
  • Wie verhindert man, dass Marktstimmungen, Narrative oder kurzfristige Kursbewegungen die eigene Urteilsbildung dominieren?
Lektüre & Notizen

Die sieben Denker hinter dem Komitee.

Die sieben Denker hinter meinem Komitee lernte ich zunächst durch ihre Bücher kennen. Beim Lesen entstanden Markierungen, Notizen und eigene Anschlussgedanken.

Zunächst wollte ich diese Notizen zusammenführen: Welche Grundfragen wiederholen sich? Wo widersprechen sich die Perspektiven? Welche Begriffe helfen beim Denken über Unternehmen, Bewertung, Kapital und Wachstum?

Daraus entwickelte sich ein eigener Ansatz, um finanzielle Entscheidungen zu strukturieren und unterschiedliche Denkweisen miteinander in Beziehung zu setzen.

GrahamBuffettKostolanyTaleb
HouselDalioLynch
Winter 2025/26

Vom Material zum Buchprojekt.

In einem für mich nebeligen Winter ohne viel Sport nahm das Buchprojekt Gestalt an. KI half mir, Gedanken zu ordnen, Gegenargumente zu formulieren, Begriffe zu schärfen und Zusammenhänge herauszuarbeiten.

Im fortlaufenden Dialog wurden Anlegererfahrung, Lektüre und Notizen zu einer zusammenhängenden Darstellung.

Mit dem Dreischichtenmodell und dem Komitee wurde die Zusammenarbeit mit KI klarer strukturiert.

Abgrenzung

Zur Einordnung des Projekts.

Keine vollständige Depotdarstellung

Ich veröffentliche weder ein vollständiges Depot noch laufende Portfolio-Gewichtungen oder eine Transaktionshistorie. Einzelne Positionen können offengelegt werden, wenn dies für den Kontext einer Analyse und die Transparenz möglicher Interessen relevant ist.

Keine Anlageempfehlung

VALUE · FINANCES · GROWTH ist kein Musterportfolio und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.

Beruflicher Kontext

Berufliche Erfahrungen prägen meinen Blick auf Kapital, Struktur und Wertentwicklung. VFG ist vor allem aus Anlegererfahrung, Lektüre und dem Austausch mit KI gewachsen.

Weiterlesen

Mehr über Buch, Modell und Anwendung.

Das Buch erklärt den Denkrahmen. Die Beispielanalysen zeigen seine Anwendung, die Gedanken greifen einzelne Beobachtungen und Fragen auf. Zusammen machen sie nachvollziehbar, wie ich mit VFG Informationen einordne und Entscheidungen prüfe.